Baunscheidtieren

Wo immer die Natur einen Schmerz erzeugt, dort häuft sie schädliche Stoffe an und versucht sie zu entleeren, und wenn sie das nicht selber fertig bringt, so muss der Arzt eine künstliche Öffnung schaffen durch Schröpfen, Blutegel und dergleichen."

(Paracelsus, 1423-1541, Arzt, Alchemist und Philosoph)

Diese Methode geht auf Carl Baunscheidt (1809-1873) zurück. Das Baunscheidtieren gehört zu den Ausleitungsverfahren über das Hautorgan. Dabei wird die Haut mit einem Baunscheidtiergerät, dem sogenannten Lebenswecker, leicht eingeritzt. Anschließend wird ein spezielles Öl eingerieben. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und es kommt zu einer lokalen Hautreizung und später zu einem angenehmen Wärmegefühl. Durch die stärkere Durchblutung (Hyperämie) der betreffenden Hautstelle und den leichten Eingriff in das Lymphsystem (Lymphdrainageeffekt) wird eine Entgiftung nach außen bewirkt. Außerdem wird aufgrund des viszerokutanen Reflexes (Verschaltung der Nervenfasern der inneren Organen und der Nervenfasern der Haut über das gleiche Spinalganglion) die Durchblutung der den Hautsegmenten zugeordneten inneren Organe angeregt und es kommt zu einer allgemeinen Kräftigung dieser Organe (Segmenttherapie).

 

Anwendungsgebiete:

  • Schmerzen durch Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B.: Arthritis, Arthrose, Wirbelsäulen-Syndrom)
  • Störungen innerer Organe (z.B.: Gastritis, Magenschwäche, Reizmagen, Reizkolon, Obstipation)
  • Neuralgische Beschwerden
  • Schwindel, Ohrensausen
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Bronchitiden und asthmatische Beschwerden
  • Allgemeine Abwehrschwäche

 

Heilpraktikerin Dr. rer. nat. Tanja Herrmann, München

Praxis für Naturheilkunde

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